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„Fortschritte und Neues aus der biologischen Krebsheilkunde“ lautete das Motto des IX. Arzt-Patienten-Seminars, das von der Fördergesellschaft für komplementäre Tumortherapie und Naturheilverfahren e.V. gemeinsam mit der Biomed-Klinik, Fachklinik für Onkologie, Immunologie und Hyperthermie, am 24. September 2011 im Haus des Gastes in Bad Bergzabern durchgeführt wurde.
„Die Fördergesellschaft wurde 1992 von sieben Idealisten gegründet, deren Hauptziel die unmittelbare Förderung von Wissenschaft und Forschung, die Information und Fortbildung von Betroffenen, Helfern und Therapeuten, Hilfe und Unterstützung Betroffener sowie die Förderung diagnostischer, therapeutischer und experimenteller Einrichtungen um die Biomedizin und Ganzheitstherapie zu fördern. Denn gerade in einer Zeit, in der die gesetzlichen Krankenkassen per Gesetz klinische Forschung nicht mehr unterstützen dürfen, ist es besonders wichtig, dass es Fördergesellschaften gibt“, so die 1. Vorsitzende Ulrike Kroiss bei ihrer Eröffnungsrede.
Im Rahmen dieser Veranstaltung wurden neue, klinisch geprüfte Methoden der Tumorimmuntherapie und der Hyperthermie vorgestellt, ebenso die Entwicklung der komplementären Tumortherapie in den letzten 60 Jahren, die Cellsymbiosistherapie nach Dr. Kremer sowie die Wirksamkeit des Weihrauchs als traditionelles Heilmittel bei Krebs und entzündlichen Erkrankungen. Des Weiteren be-richtete der Chefarzt der BioMed-Klinik, Dr. Friedrich Migeod, über den Einsatz von Vitamin C bei Hyperthermie.
Während der Veranstaltung referierten elf hochrangige und bekannte Mediziner und Therapeuten, darunter Dr. K.-H. Gebhardt, Facharzt für Innere Medizin, Naturheilkunde und Homöopathie, Dr. G. Irmey, Ärztlicher Direktor der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr in Heidelberg, Dr. T. Kroiss, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Ganzheitliche Medizin sowie Dr. H. Mastall, Ärztlicher Direktor des Juvital Medical Centers in Wiesbaden.
Auch Stadtbürgermeister Harald Bratz war von der Veranstaltung und deren Wichtigkeit überzeugt und machte deutlich, dass die BioMed-Klinik ein sehr wichtiger Faktor für den Gesundheitsstandort Bad Bergzabern ist. „Bei jährlich 450.000 neuen Krebserkrankungen in Deutschland ist es wichtig, dass sich die Medizin weiterentwickelt. Dabei ist es vor allem die Alternativmedizin, die im Sprachgebrauch liebevoll als sanft, traditionell oder ganzheitlich beschrieben wird, welche mit ihren neuen Therapiekonzepten die Schulmedizin wirkungsvoll ergänzt.“, so Bratz. Auch der 1. Kreisbeigeordnete Nicolai Schenk machte in sei-ner Rede auf die Wichtigkeit komplementärer Krebstherapien aufmerksam.
Während der Veranstaltungspausen hatten die Besucher Zeit, sich in einer Ausstellung über Neuigkeiten und Trends auf dem Gebiet der Krebstherapie zu in-formieren. Besonderen Anklang fanden die von den Psychoonkologen der Bio-Med-Klinik angebotenen Workshops „Achtsamkeitsmeditation“ und „Qi-Gong“ im Kurpark.
„Fast 200 Besucher kamen aus der ganzen Pfalz sowie aus den angrenzenden Bundesländern nach Bad Bergzabern. Darunter waren sowohl Betroffene als auch Ärzte, die für die Teilnahme am Seminar acht Fortbildungspunkte von der Landesärztekammer erhielten. Dies zeigt deutlich, wie hoch das Interesse an komplementärmedizinischen Behandlungsmethoden ist. Die hohe Zufriedenheit von Teilnehmern und Ausstellern motiviert die Fördergesellschaft, schon bald mit der Planung für das nächste Arzt-Patienten-Seminar in zwei Jahren zu beginnen.“, so Nicole und Ralf Schneiders, Presse- und Marketingleitung der BioMed-Klinik.


Dr. med. Dr. rer. nat. Dpl.-Phys.
E. Dieter Hager
Gründer der BioMed Klinik, bis 2009 Chefarzt und ärztlicher Direktor
Fachklinik für Onkologie
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